22. August 2013

Neuer Dünger lässt Mais auf alten Kohleminen wachsen

Wüsten, alte Müllhalden und stillgelegte Minen könnten zu fruchtbaren Feldern werden.

So stellen es sich Wissenschaftler der Cambridge-Uni vor. Sie haben mit Biodünger herumexperimentiert und eine Mischung gefunden, die sogar auf metallbelasteten alten Kohleminen Pflanzen wachsen lässt. Der Biodünger setzt sich zusammen aus organischem Abfall, wie zum Beispiel Hühnermist und aus Zeolith, einem porösen Vulkangestein. Der Mist liefert den Pflanzen Nährstoffe und das Gestein hilft beim Wasserspeichern. Die Forscher bauten probeweise Raps, Zuckerrüben, Flachs und Mais an. Sie glauben, dass ihr neuer Dünger sowohl in Entwicklungs- als auch in Industrieländern benutzt werden könnte und dass er auch chemische Produkte ersetzen kann.

Die Studie ist im "International Journal of Environment and Resource" erschienen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)