22. August 2013

Verschandeltes Christus-Fresko in Spanien: Einnahmen sollen auch "Restauratorin" zukommen

Sie kommen alle, weil sie den Jesus mit dem Äffchengesicht sehen wollen:

Nach einer misslungenen Restauration eines Freskos von Jesus Christus in der spanischen Gemeinde Borja hat die Kirche im Ort bereits fast 60.000 Besucher gezählt. Die Gemeinde freut's, denn jeder Besucher zahlt einen Euro Eintritt. Nun soll auch die Urheberin des Touristen-Booms davon profitieren. Wie die Gemeinde mitteilte, will sie der Rentnerin, die das Bild vor rund einem Jahr bearbeitete, die Hälfte der Einnahmen geben. Ein Anwalt der 82-Jährigen sagte, das Geld werde für wohltätige Zwecke gespendet.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)