22. August 2013
Eigentlich sollte der US-Journalist James Kirchick im russischen Fernsehen etwas über den Wikileaks-Informanten Bradley Manning sagen.
Stattdessen machte er seinem Ärger über das neue Anti-Homosexuellen-Gesetz in Russland Luft. Im Angsicht des Bösen könne er nicht schweigen, sagt Kirchick. Er müsse das Gesetz verurteilen. Aus Protest trug er Hosenträger in Regenbogenfarben.
Die Moderatoren des staatlichen Senders RT versuchten, Kirchick zu unterbrechen und schalteten ihn dann ab. Die Chefredakteurin verteidigte das Vorgehen auf Twitter: Der Journalist habe nicht zum Thema gesprochen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)