22. August 2013

Geologen entdecken Sollbruchstelle im Nordmeer

Diese Meldung passt zum Tagesthema "Der perfekte Bruch". Es geht aber nicht um Einbruch, sondern einen Bruch im wörtlichen Sinne.

Ein internationales Team von Geologen hat im Nordpolarmeer einen 2.500 Kilometer lange Bruchlinie entdeckt. Sie reicht einmal quer durch das Meer, von Alaska bis nach Spitzbergen.

Die Wissenschaftler verstehen nun nach eigener Aussage auch etwas besser, wie das Polarmeer in der Urzeit entstanden ist. Die Verwerfung ist ihrer Meinung nach eine Art Sollbruchstelle, an der der Urkontinent Laurasia in Amerika und Eurasien auseinanderbrach.

Wer weiß, wie und wann das Meer entstanden ist, kann übrigens auch besser einschätzen, ob es unter dem Meeresboden Erdgas und Kohle gibt. Das versuchen die Forscher jetzt mit Gesteinsproben herauszufinden, die sie von ihrer Expedition mitgebracht haben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)