23. August 2013
Wenn ein Wolf sein Rudel verlässt, ist das Geheul unter den Artgenossen groß.
Forscher aus Österreich berichten jetzt davon, dass dieses Heulen nicht nur ein Ausdruck von Stress in der Gruppe ist. Im Fachmagazin "Current Biology" schreiben sie, dass sich Unterschiede in den Lauten der Tiere mit dem sozialen Status des Vermissten erklären lassen.
Die in der Studie untersuchten Wölfe heulten demnach mehr, wenn ein Artgenosse, der ihnen nahe steht oder ein für die Gruppe wichtiges Tier das Rudel verließ. Für Freunde und Anführer wurde also länger geheult.
Die Forscher vermuten, dass die Wölfe ihr Heulen unter anderem einsetzen, um das Rudel wieder zusammenzubringen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)