23. August 2013

Ausländische Studenten kommen lieber nach Deutschland als gedacht

Deutsche Hochschulen müssen immer wieder viel Kritik einstecken - im Ausland sind sie aber offenbar beliebt.

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, dass Deutschland bei ausländischen Studenten Platz vier belegt. Es ist damit das beliebteste nicht-englischsprachige Studienland, noch vor Frankreich. Laut Statistischem Bundesamt waren im vergangenen Jahr 265.000 Ausländer an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Zwei Drittel stammen demnach aus der EU.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) führt die Entwicklung unter anderem darauf zurück, dass es ein breites Angebot an Fächern gebe. Vor allem Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften seien international sehr anerkannt. Eine frühere Befragung legt außerdem nahe, dass die ausländischen Studenten kommen, weil es in Deutschland kaum Studiengebühren gibt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)