23. August 2013
Eigentlich waren die Forscher aus den USA unterwegs, um zu untersuchen, wie es den Fischen im Golf von Mexiko nach der Ölkatastrophe von Deep Water Horizon geht.
Dabei ist ihnen aber ein interessanter Fund ins Netz gegangen: ein Grönlandhai. Der lebt eigentlich - wie der Name schon sagt - in arktischen Gewässern. Man wisse zwar, dass die Tiere auch nach Süden wanderten, aber nicht wie weit. Im Golf von Mexiko sei noch nie einer gefangen worden. Das Wasser, in dem der Hai gefunden wurde, sei ähnlich kalt gewesen wie in der Arktis.
Spezialisten in Kanada sollen den Fund nun anhand von Genproben bestätigen. Die Forscher selbst kümmern sich jetzt wieder um ihre eigentlich Aufgabe: sie untersuchen, ob die Ölkatastrophe bei den Meerestieren Schaden angerichtet hat.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)