23. August 2013
In China sind fast 20 Millionen Menschen durch vergiftetes Trinkwasser gefährdet.
Das haben Wissenschaftler aus der Schweiz und China herausgefunden. Das Problem ist ihnen zufolge Arsen. Das ist ein hochgiftiges Halbmetall, das beim Menschen die Haut und Blutgefäße schädigen und Krebs oder Organversagen auslösen kann.
Wie die Forscher im Fachmagazin "Science" schreiben, haben sie ein Modell entwickelt, mit dem die Arsenbelastung verschiedener Gebiete festgestellt werden kann. Dazu analysierten sie Daten zu Topographie, Geologie und Böden.
Die Forscher appellieren an die chinesischen Behörden, Trinkwasserbrunnen in den Risikogebieten unter die Lupe zu nehmen. Nicht nur in China gibt es das Problem mit Arsen im Grund- und Trinkwasser, sondern laut der Weltgesundheitsorganisation WHO auch besonders in Bangladesch.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)