23. August 2013

Bakterium gegen den Eichenprozessionsspinner gespritzt

In diesen Tagen ist es wieder soweit: die Eichenprozessionsspinner schlüpfen als kleine Schmetterlinge.

Die Falter leben nur wenige Tage, paaren sich und legen ihre Larven in Eichenbäumen ab. Die Schmetterlinge selbst sind nicht gefährlich, allerdings ihre Nachkommen. Denn, wenn sich die Larven im nächsten Frühjahr entwickeln, bilden sie giftige Brenn-Härchen. Die können zu Hautreizungen und Atemnot führen.

Jetzt sollen die Eichenprozessionsspinner mit Bakterien bekämpft werden. Laut Forstwirten wirkt das Mittelel gut. Der Kreis Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen teilte mit, dass die Erfolgsquote bei fast 100 Prozent lag. Bislang habe es keine Beschwerden gegeben - weder von Anwohnern noch von den Menschen, die die Eichen mit dem Bakterium besprüht haben. Die Raupen müssen es innerhalb von zwei Tagen aufnehmen, danach wird es von UV-Strahlen zersetzt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)