23. August 2013
Profisportler werden inzwischen ziemlich häufig auf Dopingmittel getestet.
Eine neue Studie legt aber nahe, das mit den Tests nur die wenigsten Doper überführt werden. Im Auftrag der Weltantidopingagentur WADA haben Forscher mehr als 2000 Leichtathleten befragt, anonym. Es ging darum, ob sie vor der Weltmeisterschaft vor zwei Jahren in Südkorea verbotene Mittel genommen haben. 29 Prozent der Sportler sagten ja. Positiv getestet wurden in dem Zeitraum nur zwei Prozent. Über die Studie berichtet bisher nur die "New York Times". Veröffentlicht werden darf sie noch nicht. Offizielle Begründung der WADA: Der Leichtathletik-Weltverband braucht Zeit, um die Ergebnisse zu prüfen. Allerdings ist der Verband damit offenbar schon seit März beschäftigt. Kritiker sprechen deshalb von Vertuschung.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)