23. August 2013
Klimaanlagen sind schlecht für die Umwelt, denn sie verbrauchen Strom oder erhöhen im Auto den Spritverbrauch.
Doch das sind nicht die einzigen Gründe. Bei Klimaanlagen im Auto sind auch die verwendeten Kältemittel umweltschädlich. Die Deutsche Umwelthilfe wirft der Autoindustrie vor, nichts dagegen zu unternehmen. 2007 hätten die Hersteller versprochen in Zukunft CO2 als Kältemittel zu verwenden, das ist im Vergleich zu den aktuell verwendeten Substanzen umweltfreundlicher. Die meisten Autos in der EU nutzen aber die Chemikalie Tetrafluorpropen (R1234yf).
In Frankreich wird darum gerade vor Gericht gestritten. Daimler will in einigen Modellen die ältere Chemikalie Tetrafluorethan (R134a) verwenden und klagt gegen einen Zulassungsstopp für solche Autos. Daimlers Argumentation: Mit dem neueren Mittel werden bei Unfällen Brände wahrscheinlicher.
Die Umwelthilfe kritisiert beide Mittel und fordert von den Herstellern, auf Kohlendioxid umzusteigen. Dafür müssten allerdings die Klimaanlagen neu konstruiert werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)