26. August 2013

Klimawandel bedroht viele Tiere im Meer

Der Klimawandel betrifft nicht nur die Menschen, die am Meer wohnen - zum Beispiel, weil der Wasserspiegel steigt. Auch viele Tiere im Meer sind bedroht.

Forscher vom Alfred-Wegener-Institut sind der Ansicht, dass sich vermutlich ganze Ökosysteme verändern werden. Dabei geht es um den Anteil von Kohlendioxid im Wasser. In den Ozeanen gibt es immer mehr CO2, weil auch sie das Klimagas aus der Luft aufnehmen. Im Wasser reagiert das Kohlendioxid zu Kohlensäure, was die Meere saurer macht. Das wirkt sich auf viele Tiere aus: Wo welche Arten leben, kann sich demnach komplett verändern.

Die Bremer Forscher haben die Ergebnisse mehrerer Studien zusammengetragen. Demnach sind vor allem Korallen, Weichtiere und Stachelhäuter, wie Seesterne und Seeigel, seien gefährdet. Fische dagegen könnten sich darauf einstellen, dass das Wasser saurer wird.

Die Arbeit der Bremer Forscher ist im Fachblatt Nature Climate Change erschienen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)