26. August 2013
Sie arbeiten viel, damit es ihrer Familie gut geht - so ganz geht die Rechnung einer neuen Studie zufolge allerdings nicht auf.
Forscher haben herausgefunden: Wenn Väter sehr lange arbeiten, leiden darunter vor allem ihre Söhne. Die Wissenschaftler haben für ihre Studie 1.400 Kinder in Australien untersucht. In der Zeitschrift Journal of Marriage and Family schreiben sie, dass fast 20 Prozent der Väter im Bundesstaat Western Australia 55 oder mehr Stunden in der Woche arbeiten, wenn ihre Kinder fünf Jahre alt sind. Wenn die Kinder älter werden, arbeiten die Väter oft noch mehr.
Den Forschern zufolge hat das vor allem Auswirkungen auf das Verhalten der Söhne. Sie seien später oft aggressiver und würden auch häufiger straffällig als Kinder, deren Väter weniger gearbeitet haben. Das Verhalten der Mädchen wird durch die Arbeitszeit der Väter laut der Studie kaum beeinflusst.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)