26. August 2013
Wenn kleine Kinder stottern, hat das auf ihre Entwicklung meistens kaum negative Auswirkungen.
Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie. Die Macher haben mehr als 1.600 Kinder aus Melbourne in Australien über mehrere Jahre hinweg untersucht. Dabei fanden sie heraus, dass sich das Stottern der Vorschüler in der Regel nicht negativ auf die soziale und emotionale Entwicklung ausgewirkt hat. Der Studie zufolge sind Betroffene nicht verschlossener als Kinder, die nicht stottern. In Tests schnitten die stotternden Kinder häufig sogar besser ab. Abgefragt wurden unter anderem der Wortschatz und das Verständnis.
Weiteres Studienergebnis: Gut sechs Prozent der Kinder hörten nach rund einem Jahr wieder auf zu stottern - das waren weniger als von den Forscher erwartet. Die Wissenschaftler wollen die Gruppe und ihre Entwicklung weiter untersuchen, um mehr über das Phänomen des Stotterns zu erfahren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)