26. August 2013
Derzeit ist Hochsaison - für die atlantischen Hurricanes.
Mehrere starke Wirbelstürme erwartet das US-Nationale Hurricane Center noch für die Regionen im Golf von Mexiko und der südlichen US-Atlantikküste, sowie für die Karibik. Während viele betroffene Anwohner vor allem auf die Windstärke eines Hurricanes blicken - die auch Grundlage für die Kategorie des Wirbelsturms ist - will die Behörde sich zukünftig vor allem auch auf die vorhergesagten Fluten und Brandungen an Küsten und Flussufern konzentrieren. Wie ein Sprecher in der Washington Post sagte, ist es das Wasser und nicht der Wind, was die Menschen bei einem Hurricane tötet. Um die möglichen Fluten zu berechnen, müssen die Windgeschwindigkeiten und -richtungen, die Größe des Wirbelsturms, die Tiefe und Beschaffenheit des Meeresgrundes oder Flussbettes sowie die Gegebenheiten an Land, also Dünen, Gebäude oder Hügel in einem Modell zusammengefügt werden. Dazu brauche es einen sehr leistungsfähigen Computer, den die Behörde jetzt angeschafft habe. Die atlantische Hurricane-Saison beginnt im Juni und endet am 30. November.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)