26. August 2013

Prostitution: Zürich will mit "drive-in"-Strich Sicherheit erhöhen

In der Schweiz haben es die Behörden gerne gründlich und geregelt.

Auch wenn es um Prostitution geht. In Zürich macht heute der erste amtliche Strichplatz auf, direkt hinter dem Hauptbahnhof. Der Platz soll den Straßenstrich ersetzen, der in der Nähe der Altstadt war und an dem es immer wieder Pöbeleien und auch Überfälle auf Prostituierte gegeben hat. Am neuen Strichplatz soll es jetzt sicherer werden für die Frauen. Wie in einem "drive-in" müssen die Freier mit dem Auto an Schalter fahren. Dann geht es mit den Prostituierten ein Stück weiter zu kleinen Containern, von der Stadtverwaltung "Verrichtungsboxen" genannt. Überall entlang des Platzes sind Alarmknöpfe, falls die Frauen sich bedroht fühlen. Der Züricher Strichplatz ist mit öffentlichem Geld bezahlt. Die rot-grüne Stadtverwaltung spricht von einem Experiment.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)