26. August 2013

Soziale Medien spielen im Wahlkampf kaum eine Rolle

Von einem Wahlkampf 2.0 kann noch längst keine Rede sein.

Die allermeisten Menschen informieren sich über Politik weiter über die klassischen Medien. An erster Stelle liegt das Fernsehen, gefolgt von Radio und Zeitungen. Das hat das Meinungsforschungsinstitut YouGov herausgefunden. Anders sieht die Statistik bei den Jüngeren aus: Für die unter 35-Jährigen sind Internet und Fernsehen als Informationsquellen gleich wichtig. Tageszeitungen liegen auf Platz vier, obwohl sie in allen Altersgruppen am glaubwürdigsten eingeschätzt werden.

Zwei Drittel der Befragten finden, dass sich Politiker mit Internet und Sozialen Medien auskennen müssen. Nur wenige glauben aber, dass sie das wirklich tun. Insgesamt kommt die Studie zu dem Schluss, dass die Parteien von einem Wahlkampf im Netz weit entfernt sind. Es fehle ihnen an kreativen Ideen, um Wähler zum Dialog zu bewegen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)