26. August 2013

Manga-Schulbuch bleibt doch erlaubt

In Japan hat der Protest von Schulen offenbar Wirkung gezeigt.

Das Manga "Barfuß in Hiroshima" bleibt jetzt doch Schullektüre. Vergangene Woche war bekannt geworden, dass Schulen in der Stadt Matsue ihren Schülern verbieten, den Comic zu lesen. In teils drastischen Bildern erzählt er, wie ein Junge den Atombombenabwurf in Hiroshima erlebt. Kritiker sahen in dem Verbot eine Verharmlosung des Zweiten Weltkriegs. Die Schulbehörde hat jetzt bekannt gegeben, dass sie das Verbot zurücknimmt.

"Barfuß in Hiroshima" ist 1973 erschienen und hat seitdem vielen Schülern die grausame Realität des Krieges näher gebracht.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)