26. August 2013
Kokain ist schädlich - z.B. fürs Gehirn und für die Nasenschleimhaut.
Und Kokain ist offenbar viel heimtückischer als gedacht. Die Droge könnte innerhalb weniger Stunden süchtig machen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Universitäten von Kalifornien und Berkeley. Sie haben in einem Tierversuch Mäusen Kokain gegeben und danach gekuckt, wie sich ihr Gehirn verändert. Bestimmte Bereiche der Mäusegehirne fingen innerhalb von wenigen Stunden an zu wachsen. Das waren die Stellen, die für Lernen und Gedächtnis zuständig sind. Die Forscher deuten das so, dass im Gehirn ein Mechanismus in Gang gesetzt wurde, der dazu führt, dass ein Verlangen nach der Droge entsteht. Die Mäusen, bei denen die Gehirnregionen am stärksten gewachsen sind, waren auch die, die am gierigsten nach Kokain wurden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)