26. August 2013

Gericht stoppt Daimler-Werbung wegen falscher Angaben

In Werbeanzeigen wird häufig geschummelt.

Doch der Autokonzern Daimler ist jetzt zu weit gegangen. Das Landgericht Stuttgart hat eine Werbeanzeige für die neue S-Klasse gestoppt, weil Werte zum CO2-Ausstoß, zur Effizienzklasse und zum Spritverbrauch nicht stimmten. Beschwert hatte sich die Deutsche Umwelthilfe.

Daimler teilte mit, mittlerweile seien die Anzeigen geändert worden. Als sie in Auftrag gegeben wurden, habe man noch gar nicht gewusst, welche Motoren genau verwendet werden. Die Werbung in Magazinen habe man dann nicht mehr rechtzeitig anpassen können.

Sollte der Konzern weiter mit geschönten Angaben werben, droht laut dem Gericht ein Ordnungsgeld von bis zu einer Viertelmillion Euro.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)