26. August 2013

Zeitungsberichte über Klimwandel haben weltweit zugenommen

In deutschen Medien ist es konsens, dass der Klimawandel von Menschen gemacht ist und dass etwas dagegen getan werden muss.

In anderen Ländern wird das viel kontroverser gesehen. Und deshalb wird auch mehr über das Thema berichtet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Klimacampus der Universität Hamburg. Die Wissenschaftler haben gezählt, wie viele Artikel in großen Tageszeitungen über das Thema erschienen sind, in 27 verschiedenen Ländern. Seit Anfang der 90er Jahre hat die Berichterstattung insgesamt stark zugenommen. Deutsche Zeitungen liegen dabei aber nur im hinteren Drittel. Etwas mehr als 0,4 Prozent aller Artikel beschäftigten sich mit dem Klimawandel. In Australien, dem Spitzenreiter, waren es fast viermal so viele. Die Macher der Studien erklären sich das damit, dass in Australien besonders stark auf Kohle und Öl gesetzt wird und deshalb der Druck, etwas zu verändern, besonders hoch ist.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)