27. August 2013
Kaffeebauern in Kolumbien sind offensichtlich keine großen Fans von Starbucks.
Der US-Konzern hat angekündigt, zum ersten Mal Filialen in Kolumbien aufzumachen. Und die Kaffeebauern gehen auf die Straße, um dagegen zu protestieren. Sie fordern von der kolumbianischen Regierung mehr gegen den Preisverfall bei den Kaffeebohnen zu tun und z.B. billige Importe aus anderen Ländern zu verhindern. Starbucks-Boss Howard Schultz stellt sich als Partner der Kaffeebauern dar. Er spricht von einer "respektvollen" Geschäftsbeziehung. Seit Jahrzehnten kauft Starbucks seinen Kaffee auch aus Kolumbien ein. In den nächsten Jahren sollen 50 neue Filialen im Land entstehen. Auf die Proteste gegen die Neueröffnung reagiert der Konzern mit einer Hilfsaktion. Drei Millionen Dollar sollen an Kleinbauern gehen, damit die ihre Felder vergrößern können.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)