27. August 2013

Restaurants auf Kuba: Regierung wandelt Staatsbetriebe um

Nur drei verschiedene Gerichte auf der Speisekarte.

Und der Service soll auch nicht toll sein. So sieht es immer noch in vielen Restaurants auf Kuba aus. Denn weiterhin führt der kommunistische Staat die meisten Läden. Das soll sich jetzt ändern. Die kubanische Regierung wandelt einige Staatsrestaurants um, in private Kooperativen. Die Mitarbeiter dürfen sie selber leiten und können auch Gewinn machen. Gestartet wird mit 20 Restaurants, quasi als Pilotprojekt. Hunderte weitere könnten im nächsten Jahr umgewandelt werden. Einige der Restaurants, die jetzt dran sind, liegen bewusst nicht in Touristengegenden, damit auch Kubaner profitieren. Die Privatisierungsaktion ist Teil der Wirtschaftsreformen von Kubas Machthaber Raul Castro. Seit drei Jahren lässt er in mehr und mehr Bereichen private Unternehmen und Kooperativen zu, das Wirtschaftswachstum auf Kuba anzukurbeln.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)