27. August 2013
Facebook verdient sein Geld mit Werbung.
Aber nicht jede Werbung ist erlaubt. Ein Gericht in den USA hat Facebook verurteilt: Das Unternehmen muss an Nutzer und Datenschutz-Organistationen umgerechnet 20 Millionen Euro zahlen.
Die Kläger hatten sich gegen eine Form der personalisierten Werbung gewehrt, die Facebook seit zwei Jahren anbietet. Facebook postet im Auftrag von Unternehmen Geschichten, die in den Statusmeldungen von Freunden erscheinen. Haben Freunde das Unternehmen gelikt, wird das dabei angezeigt.
Die Kläger kritisierten, dass ihre Daten so ungefragt verwendet werden. Das Gericht gab ihnen Recht. Facebook muss seine Regeln nun ändern und den Mitgliedern erlauben, zu entscheiden, ob bei Werbe-Geschichten ihr "Gefällt mir" mit angezeigt wird.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)