27. August 2013
Syrien könnte ein gefährliches Comeback einleiten - das der Chemiewaffen.
Davor warnt Oliver Meiers, Sicherheits-Experte der Stiftung Wissenschaft und Politik. Im "Deutschlandradio Kultur" sagte Meiers, die Bilder aus Syrien erinnerten ihn an den irakischen Giftgas-Angriff vor 25 Jahren auf die kurdische Stadt Halabdscha. Das sei der letzte große Einsatz von Chemiewaffen bis jetzt gewesen.
Der Sicherheitsexperte meint, wenn es sich bewahrheiten sollte, dass das syrische Regime Chemiewaffen eingesetzt hat, darf das nicht folgenlos bleiben. Sonst könnten andere Staaten daraus die Lehre ziehen, dass diese Waffen doch nützliche Instrumente internationaler Politik sein können.
Meiers wies daraufhin, dass sieben Staaten der Chemiewaffenkonvetion nicht beigetreten sind. Dazu gehören Syrien, Israel und Ägypten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)