28. August 2013
Der Klimawandel wird meist als Bedrohung angesehen.
Für den arktischen Staat Grönland könnte er aber nach Ansicht von Wissenschaftlern vor allem Gutes bringen. Ein internationales Forscherteam berichtet, dem Land stehe ein regelrechtes Aufblühen bevor. Wo zurzeit noch karges Land sei, könnten bis Ende des Jahrhunderts grüne Wälder stehen.
In einem Fachmagazin schreiben die Wissenschaftler|Philosophical Transactions of the Royal Society B, die neue Vegetation bringe den Grönländern ganz neue Möglichkeiten: Sie könnten das Holz vermarkten, Waldtiere jagen oder Beerenfrüchte anbauen. Außerdem wirkten Wälder gegen Erosionen und speicherten Wasser.
Schon jetzt gibt es den Forschern zufolge Regionen, deren Klima für Wälder geeignet sind. Neue Vegetation verbreitet sich jedoch nur sehr langsam. Deshalb müsse der Mensch nachhelfen. Er könne entscheiden, welche Baumtypen zum Land passen, und sie dann pflanzen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)