28. August 2013

Schau mir in die Augen: Neue Software für skype-Gespräche

Wer häufig skypt, der kennt das Problem:

Man sieht seinen Gesprächspartner über die webcam, aber er schaut einem nicht in die Augen. Denn meistens guckt er nicht in die Kamera, sondern auf den Bildschirm. Schließlich will man ja denjenigen sehen, mit dem man spricht.

Dieses Problem ist eine Informatikerin an der Technischen Hochschule Zürich angegangen. Sie hat eine Software entwickelt, die das Gesicht des Gesprächspartners aus dem Hintergrund herausgreift und so dreht, dass die Augen das Gegenüber zu fixieren scheinen. Das soll für ein besseres "Gesprächsgefühl" sorgen.

Ein paar Hürden gibt es aber noch: Trägt der Skype-Nutzer eine Brille, ist die Software verwirrt. Und bisher läuft sie nur mit dem Kamerasystem Kinect, das nur auf wenigen privaten Rechnern installiert ist.

Über das Thema berichtet auch die "Netzwoche".

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)