28. August 2013

Liberianische Uni lässt nun doch 1.800 Studenten zu

In Libera darf jetzt zumindest jeder vierzehnte Uni-Bewerber doch studieren.

Dafür hat sich die Präsidentin des Landes, Ellen Johnson Sirleaf, eingesetzt. Der "BBC" sagte sie, 1.800 Schulabgänger dürften doch an die staatliche Uni.

In Liberia hatte dieses Jahr kein einziger Schüler die Aufnahmeprüfung für die staatlichen Unis geschafft - alle 25.000 Bewerber fielen durch. Die Universitäten hatten beklagt, die Schüler hätten keinerlei Motivation gezeigt und sie hätten nicht einmal einfachstes Englisch verstanden.

Liberia hat einen langen Bürgerkrieg hinter sich. Deswegen hat auch das Bildungssystem noch viele Schwächen. Laut "BBC" gibt es kaum Unterrichtsmaterial und die Lehrer sind nur schlecht ausgebildet. In einer Region müssen Lehrer außerdem jeden Monat zu Fuß in die Provinzhauptstadt laufen, um dort ihr Gehalt zu bekommen. Dafür sind sie zwei Wochen unterwegs. In dieser Zeit werden die Schüler nicht unterrichtet.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)