28. August 2013

Studie zur Energiewende: Ostdeutsche werden mehr belastet

Die Energiewende nützt den Ostdeutschen und belastet sie sehr.

Zu diesem widersprüchlichen Ergebnis kommt eine Studie des Fraunhofer Instituts. Darin heißt es, dass die Neuen Bundesländern besonders viel Ökostrom produzieren. Und es gebe noch Luft nach oben: So könne die Energiewende die Wirtschaft im Osten stark ankurbeln.

Aber für die Menschen in den Neuen Ländern ergeben sich auch Nachteile. Sie müssen im Vergleich zu den Westdeutschen deutlich mehr für Strom bezahlen. Das liegt daran, dass im Osten so viele Wind- und Solarparks stehen. Dafür müssen neue Leitungen gebaut werden. Die Folge: Die Netz-Gebühren steigen und das zahlt auch der Verbraucher.

In Auftrag gegeben hat die Studie der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Länder, Christoph Bergner. Er meint, dass die Ostdeutschen nicht die Zeche für die Energiewende zahlen dürfen und fordert für ganz Deutschland einheitliche Netzgebühren.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)