29. August 2013

Klimawandel macht nur eine Pause - wegen des Pazifiks

Der Pazifik könnte der Grund dafür sein, dass die Klimaerwärmung gerade eine Pause einlegt.

Und zwar durch seine natürlichen Temperaturschwankungen. Die haben zwei Forscher des Scripps-Institut für Ozeanographie der Universität von Kalifornien berechnet. Ihr Fazit: Das Oberflächenwasser des Pazifiks ist ungewöhnlich kühl. Das wiederum bremst die globale Erwärmung. Obwohl fast jedes Jahr seit 2000 Hitzerekorde gebrochen werden, hat sich der Temperaturanstieg seit den 90ern verlangsamt. Im Fachmagazin "Nature" schreiben die Wissenschaftler, die Erwärmung werde zur Zeit durch den Einfluss des Pazifik überdeckt. Sie rechnen damit, dass es nach der kühlen Meeresphase wieder schneller weitergeht.

Für die langsamere Erderwärmung gibt es schon mehrere Theorien: Zum Beispiel, dass mehr Abgase in der Atmosphäre die Sonne blockieren. Oder Schwankungen der Sonnenaktivität. Auch der Einfluss der Meere war schon im Gespräch.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)