29. August 2013
Wer sich noch nicht entschieden hat, wo er zur Bundestagswahl am 22. sein Kreuzchen machen soll, der kann sich von einem neuen Internetseite helfen lassen.
Politikwissenschaftler der Uni Konstanz haben ein Parteien-Navi ins Netz gestellt. So etwas ähnliches gibt es schon von der Bundeszentrale für Politische Bildung, da heißt das ganze Wahl-o-Mat. Auf beiden Seiten muss der Wähler Fragen beantworten, die dann mit den Parteipositionen abgeglichen werden. Beim Parteien-Navi haben die Entwickler aber nicht nur das Programm von CDU, SPD und Co. ausgewertet, sondern sich von Politikwissenschaftlern eine Einschätzung geben lassen. Die sollten dann unabhängig bewerten, ob eine Partei bestimmte Punkte nur aus Strategiegründen ins Programm schreibt. Außerdem erhält der Wähler eine Einschätzung, wo er im Parteiengefüge eigentlich steht. Die Konstanzer sehen ihr Navi dann auch als Ergänzung zum Wahl-o-Mat. Am besten, so sagen sie, soll man beides nutzen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)