29. August 2013
Das hat bisher in Deutschland noch nie geklappt.
In einem Zoo in Sachsen sind zum ersten Mal sieben sehr seltene Rautenkrokodile aus dem Ei geschlüpft. In freier Wildbahn leben nur noch etwa 4.000 von ihnen - alle in zwei Sumpfgebieten in Kuba.
Die sieben kleinen Reptilien sind 18 bis 22 Zentimeter groß, werden später aber mehr als drei Meter lang. Die Mutter der Nachwuchskrokodile hat schon öfter Eier gelegt. Bisher waren die aber nie befruchtet.
Einem der kleinen Rautenkrokodile haben die Tierpfleger im sächsischen Hoyerswerda einen Namen gegeben, der an seine Heimat erinnert. Das Reptil heißt Fidel Castro - so wie der frühere kubanische Staatschef. Laut einer Tierpflegerin macht das Mini-Krokodil seinem Namen alle Ehre: Es habe gleich das Kommando übernommen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)