29. August 2013

Positive Reaktionen aus der Wissenschaft zur Entwicklung von Mini-Gehirnen

Faszinierend, aufregend und besonders - so lautet die Reaktion vieler Medizinwissenschaftler auf einen Forschungserfolg.

Experten aus Österreich ist es gelungen, menschliche Mini-Hirne zu entwickeln - und zwar aus embryonalen Stammzellen.

Der Neurowissenschaftler Paul Matthews aus London hofft, dass dadurch Störungen oder Krankheiten im Gehirn bald besser erforscht werden können - etwa Schizophrenie und Autismus. Bis daraus aber neue Behandlungen entwickelt werden könnten, sei es noch ein langer Weg. Andere Wissenschaftler loben, die Studie zeige, welche Möglichkeiten die Stammzellenforschung biete.

Die Untersuchung wurde im Fachmagazin "Nature" vorgestellt. Die Macher erklären, dass die hergestellten Mini-Hirne in etwa so weit entwickelt seien wie die von Embryonen in der neunten Schwangerschaftswoche.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)