29. August 2013

Hilfs-Organisationen fordern Absetzung der ProSieben-Show "Reality Queens auf Safari"

Die Sendung schürt Vorurteile, ist einfältig, beleidigend und menschenunwürdig.

Die ProSieben-Show "Reality Queens auf Safari" sorgt für Empörung. Mehr als 20 Entwicklungshilfe-Organisationen haben einen offenen Brief an den Münchener Privatsender geschickt und ihn aufgefordert, das Format sofort abzusetzen.

Für die Show sind vermeintliche Promis nach Tansania in Ostafrika geschickt worden. Dort müssen sie sich in Spielen und Wettbewerben beweisen.

In dem offenen Brief prangern die Hilfs-Organisationen an, die Sendung verstärke Stereotype und stelle die Menschen in Tansania in einer rassistischen und diskriminierenden Form dar. Ein ProSieben-Sprecher wies die Vorwürfe zurück und erklärte, der Sender werde an dem Format festhalten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)