29. August 2013
Wenn alle Haushaltsgeräte ein Leben lang halten würden, dann würde es den Herstellern vermutlich bald nicht mehr so gut gehen.
Verbraucher vermuten daher schon seit langem, dass die Unternehmen Teile einbauen, die irgendwann kaputt gehen müssen, am besten direkt nach Ende der Garantiezeit. Die Zeitschrift "test" der Stiftung Warentest berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über die so genannte "geplante Obsoleszenz". Zwar könnte man bisher nicht nachweisen, dass die Hersteller gezielt Schwachstellen in ihre Geräte einbauten. Aber sie planten, wie lange ein Fernseher oder die elektrische Zahnbürste halten solle.
Eine Auswertung der Tests der vergangenen zehn Jahre zeigte aber: Haushaltsgeräte gehen nicht häufiger kaputt als früher. Dafür sei es heute schwieriger, sie zu reparieren. Vor allem billige Geräte seien schneller Schrott als teure. Allerdings gelte das auch nicht in allen Fällen. Zwar würde es sich im Schnitt lohnen, für eine Waschmaschine mehr als 500 Euro auszugeben und für einen Staubsauger mindestens 80. Es habe bei den Tests aber auch teure Reinfälle gegeben, etwa eine anfällige Espressomaschine, die fast eintausend Euro gekostet hat.
http://www.test.de/Geplante-Obsoleszenz-Gerade-gekauft-und-schon-wieder-hin-4596260-0/
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)