30. August 2013
In Kuba online zu gehen, ist kompliziert und teuer.
Wegen des US-Embargos hat das Land nur langsame Satelliten-Verbindungen. Seit Anfang des Jahres gibt es allerdings eine Unterwasserleitung von Venezuela aus. Und seit diesem Sommer bietet ein staatliches Telekom-Unternehmen schnelles Netz in mehr als 100 öffentlichen Internet-Cafés. Die sind offenbar beliebt: Das Unternehmen teilte mit, bisher hätten mehr als 100.000 Kubaner ein Abo für die neuen Internet-Zugänge abgeschlossen. Besonders hoch ist die Nachfrage demnach in der Hauptstadt Havanna.
Das Abo selbst ist kostenlos, eine Stunde surfen kostet allerdings umgerechnet 3,50 Euro. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Monatslohn liegt in Kuba bei 15 Euro.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)