30. August 2013

"Conflict Kitchen": Essen aus Ländern, die mit den USA verfeindet sind

Lamm aus Afghanistan oder Rosenwasser-Konfekt aus dem Iran.

Ein Restaurant im US-amerikanischen Pittsburgh serviert seinen Gästen nur Essen aus Ländern, die mit den USA verfeindet sind.

Gründer und Inhaber von "Conflict Kitchen" ist der Kunstprofessor Jon Rubin. Im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" sagte er, dass er für seine Menüs extra auf Recherchereise geht, um mehr über Land und Essgewohnheiten herauszufinden.

Seine Gäste bekommen mit dem Essen auch Ansichten und kulturelle Eigenarten des jeweiligen Landes vermittelt. Beim "Ich-esse-mit-einem-Ausländer-Projekt" wird eine Person aus dem "Feindesland" live zugeschaltet und der Gast kann sich mit ihm über Headset unterhalten. Inhaber Rubin meint, Essen sei einfach wunderbar unideologisch.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)