30. August 2013
Der chinesischen Hauptstadt Peking geht das Wasser aus.
Laut dem Umweltforum china Dialogue" ist die Situation in der Stadt mittlerweile schlimmer als in einigen Ländern des Mittleren Ostens. Die von der UNO festgelegte Schwelle der absoluten Wasserknappheit sei mittlerweile unterschritten. Der Grund: Das Grundwasservorkommen werde ausgebeutet. In den vergangenen 20 Jahren sei es um fast 40 Prozent geschrumpft. Aber auch das rapide Bevölkerungswachstum trage zur Wasserknappheit bei. Bei der Planung waren die Behörden davon ausgegangen, dass maximal 12 Millionen Menschen die Stadt bevölkern würden. Mittlerweile sind es aber 20 Millionen.
Ihre ganze Hoffnung setzen die Behörden in ein milliardenschweres Projekt, das Wasser umleiten soll. Die Städte in Nordchina sollen bald mit Wasser aus dem südchinesischen Fluss Yangtse versorgt werden. Das könnte aber neue Probleme mit sich bringen: Der Großteil dieses Wassers ist nach neuen Erkenntnissen verseucht - entweder mit Bakterien oder Schwermetallen. Das ist oft durch die Indsutrie verursacht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)