30. August 2013
In einer persönlichen Krise finden viele Menschen den Weg zum Glauben.
Das legt eine Studie einer dänischen Forscherin nahe. Für ihre Doktorarbeit an der Universität Kopenhagen befragte sie mehr als 1.000 Menschen, die eine Krebserkrankung überlebt hatten. Der Wissenschaftlerin zufolge nahm die Intensität des Glaubens der Betroffenen zu, umso schwerer die Krankheit war. Außerdem zeigten diese Menschen einen größeren Willen zum Leben. Diese Krisensituation beeinflusse noch lange die Betroffenen. Knapp 60 Prozent der Befragten bekannten sich zu Gott, die Hälfte ging von einem Leben nach dem Tod aus.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)