31. August 2013
Nach einem Bericht des Magazins "Focus" sterben im Osten Deutschlands deutlich weniger Frühchen und Neugeborene als im Westen.
Das gehe aus einer statistischen Untersuchung der Universitätsklinik Magdeburg hervor. Sie bezieht sich auf die Jahre 2010 bis 2012. In dieser Zeit war die Säuglingssterblichkeit in Sachsen am niedrigsten - die Rate lag bei 14 von 10.000. In Sachsen-Anhalt und Thüringen liegt sie nur wenig höher.
Schlusslicht ist dem Bericht zufolge Bremen - dort sind von 10.000 Neugeborenen 36 gestorben. Danach kommen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.
Der Leiter der Studie kritisierte, in Westdeutschland würden Frühchen in vielen kleinen Kliniken versorgt. Das sei im Osten anders, wo es wenige und dafür spezialisierte Einrichtungen gebe. Deshalb hätten Frühchen im Osten eine größere Überlebens-Chance.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)