2. September 2013
Nach der Entscheidung ist das Überlegen vorbei.
Könnte man meinen, stimmt aber nicht, sagt der Psychologe Thorsten Pachur vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Hier bei DRadio Wissen erklärte er, wie wichtig die Nachbetrachtung ist, wenn man lernen will, gute Entscheidungen zu treffen. So könne es hilfreich sein, seine Entscheidung nachträglich in Frage zu stellen und zu prüfen, ob eine andere Entscheidung besser gewesen wäre. Das könne helfen, beim nächsten Mal besser zu entscheiden.
Laut Pachur kann man gegen Zeitdruck bei einer Entscheidung nichts machen. Generell lasse sich aber Informationsflut eingrenzen. So sei man weniger überfordert. Seine Erklärung: Wenn man vorbereitet ist und sich auskennt, ist es leichter, sich zu entscheiden, weil man aus der Erfahrung weiß, welche Optionen es gibt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)