3. September 2013
In Kalifornien brennen immer noch die Wälder.
Und das hält nicht nur die Feuerwehrleute auf Trab - Waldbrände beeinflussen möglicherweise auch das Klima. Wissenschaftler an der Technischen Universität von Michigan haben sich zwei Arten von Partikeln genauer angeguckt, die sich in den riesigen Qualmwolken über den Waldbrandgebieten finden: Ruß und Teerklumpen. Eingesammelt haben sie die Proben 2011 bei einem Brand im Bundesstaat New Mexico.
Durch ein Elektronenmikroskop sahen sie, dass die Partikel sich in verschiedene Gruppen unterteilen lassen. Sie unterscheiden sich dabei, wie sie zum Beispiel Licht absorbieren oder ob sie Wasser kondensieren. Diese Eigenschaften wirken sich auf die Temperatur und auf die Wolkenbildung aus. In welche Richtung der Waldbrand-Rauch das Klima genau beeinflusst, haben die Forscher noch nicht herausgefunden. Aber dass er einen Effekt hat, da sind sie sich sicher.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)