3. September 2013
Forschung gratis.
So könnte man das nennen, was viele Wissenschaftler im Krisenland Spanien offenbar machen. Die Nachrichtenagentur dpa berichtet, weil der spanische Staat nicht mehr zahlt, finanzieren Wissenschaftler laufende Projekte aus eigener Tasche und leben von Arbeitslosengeld. Auch, wenn das nicht legal sei.
Nach Berechnungen des Dachverbands der spanischen Wissenschaftler habe der Staat das Forschungsbudget seit Beginn der Krise um 40 Prozent zurückgefahren. Feste Stellen in der Forschung gebe es kaum noch: während 2007 noch fast 700 ausgeschrieben gewesen seien, seien es jetzt es nur noch 15. Wegen der schlechten Bedingungen gäben viele die Wissenschaft ganz auf oder gingen ins Ausland. Ohne Aussichten, eines Tages zurückkehren zu können.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)