3. September 2013
Lang lebe die Tour de France! Und lang leben auch ihre Teilnehmer.
Forscher haben die Sterblichkeitsraten von Franzosen untersucht, die zwischen 1947 und 2012 bei der Tour mitgefahren sind. Das Ergebnis: Sie lag im Schnitt 40 Prozent unter der der normalen Bevölkerung und blieb über die Jahre auch ziemlich konstant.
Das ist interessant, wenn man den Einfluss von Doping auf die Lebenserwartung untersuchen will. Die Forscher konnten keine Unterschiede bei der Sterblichkeitsrate feststellen. Egal, ob die Radler anfangs in Zeiten von Kokain- und Amphetamin-Doping mitfuhren, später in Zeiten von Anabolika oder heute mit Epo und Wachstumshormonen dopen konnten.
Allerdings geben die Forscher zu, dass man aus ihren Daten nicht schließen kann, dass Doping unschädlich ist.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)