4. September 2013

Gepard: Geschwindigkeit ist nicht alles

Der Gepard gilt als der schnellste Läufer im Tierreich.

Seine Sprints helfen ihm, seine Beute zu verfolgen und zu erlegen. Allerdings ist die hohe Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h auch von Nachteil: Je schneller der Gepard läuft, desto schwieriger wird es für ihn, scharf zu wenden, wenn seine Beute Haken schlägt. Ein internationales Forscherteam hat nun untersucht, wie der Gepard dieses Dilemma löst. Sie fanden heraus, dass er sein Jagdverhalten auf die Beute anpasst: Neigt sie zum Hakenschlagen, bremst er rechtzeitig ab und kann dann besser wenden.

Den Forschern zufolge besteht die Jagd des Geparden aus zwei Phasen: In der ersten beschleunigt die Raubkatze stark, um so nah wie möglich an ihre Beute heranzukommen. Neigt das verfolgte Tier zum Hakenschlagen bremst der Gepard kurz vor Ende der Hetzjagd ab - und kann dadurch schneller wenden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)