4. September 2013
Ob Hochwasser oder Hackerangriff - die Schäden, die große Unternehmen treffen können sind vielfältig.
Diese Risiken gut abzusichern ist nicht so einfach. Darüber berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Dem Bericht zufolge sind viele Unternehmen nicht mehr bereit, eine Versicherung für so genannte "Spitzenrisiken" abzuschließen. Der Grund: Die Deckungssummen der Versicherungen seien oftmals viel zu gering. Die Zeitung zitiert zum Beispiel den Chef des Pharmakonzerns Bayer. Der sagt, dass eine Summe von 50 Millionen Euro lächerlich sei bei einem möglichen Schaden von einer Milliarde Euro.
Aus demselben Grund sichere sich zum Beispiel die Deutsche Bahn auch nicht mehr gegen Hochwasser ab. Denn Versicherer hätten ihr zuletzt nur eine Deckungssumme von 100 Millionen Euro angeboten, bei möglichen Schäden in Milliardenhöhe.
Wie die Süddeutsche Zeitung schreibt, würden viele Unternehmen sich deshalb inzwischen entscheiden, das Risiko lieber selber zu tragen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)