4. September 2013
"Hier ist RIAS Berlin, der Rundfunk im amerikanischen Sektor."
So begann die erste Meldung über den Sendemast Berlin-Britz. Nach mehr als sechs Jahrzehnten schaltet das Deutschlandradio heute den Mast in Britz ab. Er war in den 40er Jahren vom RIAS errichtet worden, um in Teilen Ostdeutschlands gut empfangbar zu sein. Dabei handelte es sich zuerst um ein Provisorium: Ein Antennendraht zwischen zwei Holzmasten. Nach und nach wurde der Mast ausgebaut - bis auf 160 Meter Höhe. So strahlte er das RIAS-Programm bis in die gesamte sowjetische Besatzungszone. Nach der Wiedervereinigung übernahm das Deutschlandradio den RIAS.
Gleichzeitig mit der Abschaltung gibt das Deutschlandradio Kultur die letzte Berliner Mittelwellenfrequenz 990 kHz auf, auf der vor 90 Jahren das erste Hörfunkprogramm in Deutschland ausgestrahlt wurde.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)