4. September 2013

Einschneidende Ereignisse lassen alte Männer häufiger hinfallen - laut Studie

Es hat sie quasi umgehauen - laut einer Studie fallen ältere Männer häufiger, wenn sie zuvor einschneidende Lebensereignisse verkraften mussten.

Wer eine schwere Krankheit durchmachte, den Partner verlor oder in finanziellen Schwierigkeiten war, hatte demnach in dem Jahr darauf eine höhere Wahrscheinlichkeit zu stürzen, als Männer ohne solche stressigen Phasen. Wie US-Wissenschaftler in einem Fachmagazin (Age and Ageing) berichten, untersuchten sie rund 5.000 Männer über 65. Davon berichteten knapp 28 Prozent von Stürzen. Unter den Männern, die eine starke Stressphase durchlebt hatten, waren es bereits knapp 30 Prozent, wer zwei Stressphasen hinter sich hatte, fiel mit einer Wahrscheinlichkeit von knapp 36 Prozent. Und bei denjenigen mit drei Stressphasen waren es immerhin schon 40 Prozent. Den Forschern zufolge müssten weitere Studien die Hintergründe klären. Möglicherweise würden Stresshormone das Gleichgewicht stören. Eine auf Stress folgende Entzündungsreaktion des Körpers könne auch die Muskeln angreifen und schwächen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)