4. September 2013

Sexualkunde-Reform in Großbritannien gefordert

Das Internet hat das Liebesleben von Jugendlichen stark verändert.

Das findet eine Gruppe von Lehrern, Eltern und Sexualmedizinern, die in Großbritannien eine Reform des Sexualkundeunterrichts fordern. Die letzte Reform gab es laut ihnen um die Jahrtausendwende - seitdem habe sich viel verändert. Pornos sind im Internet auch für Jugendliche leicht zugänglich, Beziehungen werden über Social Media ausgetragen und das "sexting" hat sich entwickelt - das Texten über Sex. Der Zusammenschluss fordert, das alles sollte auch in der Schule thematisiert werden. Dafür bräuchten Lehrer aber aktuelles Unterrichtsmaterial, das es bisher noch nicht gibt.

Die Protestler haben deswegen Premierminister David Cameron einen Brief geschrieben und eine Online-Petition gestartet, die bereits 6.000 Unterstützer hat. Das Bildungsministerium ist jedoch der Meinung, dass das aktuelle Curriculum ausreichend ist.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)