4. September 2013
Da passt doch irgendwas nicht zusammen.
Die Zahl der Erkrankungen nimmt zu, die der Behandlungen geht aber zurück. Nach einer neuen Studie sind Allergiker in Deutschland medizinisch unterversorgt. Laut Wissenschaftlern der Uni Duisburg-Essen ist die Anzahl der Heuschnupfen-Patienten und Asthmatiker von 2007 bis 2010 angestiegen - um 0,4 bzw. um fast neun Prozent. Allerdings wurden in den Arztpraxen deutlich weniger Fälle behandelt.
Für ihre Studie schauten sich die Forscher Informationen über zehn Millionen gesetzlich Versicherte an. Die Ergebnisse wurden heute in Bochum vorgestellt. Dort treffen sich morgen und übermorgen rund 800 Fachärzte und Experten zum 8. Deutschen Allergiekongress.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)